»Wörlitz ist keine lokale Größe, nicht einmal eine deutsche, es ist eine europäische, eine Weltangelegenheit...«

schrieb im Jahr 1925
der Kunsthistoriker
Wilhelm van Kempen

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Grundschule Wörlitz

Schule von oben Ursprünglich befand sich die Schule an der Stelle des jetztigen Marstalls. 1773 wurde sie in die Amtsgasse verlegt, um Platz für den Park zu schaffen. Obwohl 1810 zwischen Schulhaus und Kaplanei noch eine Mädchenschule eingerichtet worden war, reichten die Plätze schon bald wieder nicht für alle Schüler aus. 1877 entstand deshalb ein Neubau mit sechs Klassenzimmern und einer Lehrerwohnung, die jetzige Grundschule. 1874 wurde der Turnunterricht in Wörlitz eingeführt, 1876 das Klingelzeichen und 1879 das Fachlehrersystem. Die Turnhalle stammt aus dem Jahre 1915 und wurde von Martin Weinstein gestiftet, einem Juden, der in Wörlitz zur Schule gegangen war und später als Diplomat in Lissabon weilte.

Um den gestiegenen Anforderungen gerecht werden zu können, erhielt Wörlitz 1967 eine neue Schule am Ende der Hainichtengasse, wo der Unterricht für die Klassenstufen 5 bis 10 stattfand. Die Klassen 1 bis 4 blieben in der Amtsgasse.

Heute verfügt Wörlitz nur noch über die Grundschule. Sie wurde saniert und modernisiert. 2007 erhielt sie den Namen "Luisenschule" nach der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau. Hier geht es zur Internetseite der Grundschule:
www.grundschule-woerlitz.de