»Wörlitz ist keine lokale Größe, nicht einmal eine deutsche, es ist eine europäische, eine Weltangelegenheit...«

schrieb im Jahr 1925
der Kunsthistoriker
Wilhelm van Kempen

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Die Stadt Wörlitz

Die Stadt Wörlitz erstreckt sich parallel zur Parkanlage und ist durch viele Zugänge mit ihr verbunden. Der enge gestalterische Zusammenhang ist maßgeblich durch Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff geprägt. So kann man während eines Rundgangs unter anderem das historische Rathaus mit angrenzendem Markt, die Brauerei, das ehemalige Mustergut, das Zeremonienhaus des Jüdischen Friedhofs, die Synagoge, den historischen Gasthof "Zum Eichenkranz" und die historischen Gebäude des christlichen Friedhofs mit dem Grab des Dichters Matthisson sehen.

Vor über 1000 Jahren wurde Wörlitz erstmals urkundlich erwähnt. Der Name deutet auf die Besiedlung unserer Region durch die Slawen hin und lautete in seiner ersten Form wahrscheinlich Vrgolici, was so viel wie "die Leute aus dem Dorf des Vrgol" bedeutet. In einer Urkunde aus dem Jahre 1440 wird erstmals von der Stadt Wörlitz gesprochen. Es war ein kleines Ackerbürgerstädtchen, dessen Einwohner vorwiegend von der Landwirtschaft und vom Handwerk lebten. 1843 sind bei einer Einwohnerzahl von ca. 1800 Personen 133 Handwerksbetriebe vermerkt.

Im Laufe der Jahrhunderte vernichteten mehrere verheerende Brände die alte Bausubstanz fast vollständig. Die ältesten noch erhaltenen Fachwerkbauten stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Sie verleihen Teilen der Stadt ein sympathisch dörflich geprägtes Erscheinungsbild. Heute leben etwa 1500 Einwohner in dem beschaulichen Städtchen.

Weshalb die Wörlitzer schon zweimal eine 1000-Jahr-Feier veranstalteten, was wir mit Albrecht dem Bären zu tun haben oder wie der Bahnhof zu seinem Standort kam, das alles und noch mehr können Sie während eines geführten Stadtrundgangs erfahren
(s. Besichtigungen & Führungen)
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