»Wörlitz ist keine lokale Größe, nicht einmal eine deutsche, es ist eine europäische, eine Weltangelegenheit...«
schrieb im Jahr 1925
der Kunsthistoriker
Wilhelm van Kempen
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Sehenswürdigkeiten >> Das Gotische Haus
Neben dem klassizistischen Baustil verhalfen die Wörlitzer Anlagen auch dem neugotischen Baustil in Mitteleuropa zum Durchbruch. Das Gotische Haus ist ein frühes Beispiel dafür.
Ursprünglich als Gärtnerwohnung errichtet, diente das Haus später als Refugium, Museum und Studienstätte des Fürsten, in dem auch seine Sammlungen, u.a. Glasgemälde des 15. bis 17. Jahrhunderts aus der Schweiz sowie deutsche, niederländische und italienische Malerei des 16. bis 18. Jahrhunderts untergebracht waren. Möblierung und Raumgestaltung sind neugotisch. Im Gegensatz zum Schloss stand das Gotische Haus zur Zeit des Fürsten Franz nicht jedermann offen. Heute kann es von April bis Oktober innerhalb einer Führung besichtigt werden.